Name
Damon
Alter
18 Jahre
Rasse
Holsteiner
Farbe
Rappe
Stockmaß 172 cm
Wert
v €
Geschlecht
Hengst

Bild (c) by Sandy Eilers, www.myTear.de


Besitzer
Reitbeteiligung
Sportpferdezucht zur Seerose
Zoey
Pfleger Bereiter
Keiner Keiner
Turnierreiter
Keiner


Charakter
Damon ist ein Hengst, der einfach nicht richtig eingeschätzt werden kann. Das war sofort klar, als er zu uns auf den Hof kam. Nur schwer kann man sagen, woran man bei ihm ist oder was er als Nächstes tun wird. Seinen Menschen und seinen Reitern macht er es nicht leicht. Er testet aus, prüft sie, versucht herauszufinden, ob man ihnen vertrauen kann. Und das Thema Vertrauen ist schon mal ein guter Anfang: Damon baut sehr langsam Vertrauen zu jemandem auf. Er ist misstrauisch und jede auch nur noch so kleine, unbewusste Bewegung eines Menschen könnte er falsch auffassen. Daher sollte man zu allererst einmal dafür sorgen, dass der Hengst weiß, dass man ihm nichts Böses will. Erst wenn Damon das begriffen hat, wird er auch nicht mehr so aggressiv reagieren und auch unbewusste, schnelle Bewegungen akzeptieren, ohne vor Schreck in die Luft zu gehen. Es nimmt einiges an Zeit und vor allem Geduld in Anspruch, um das Vertrauen dieses Hengstes zu gewinnen. Hat man das jedoch mal geschafft, kann man sich auf Damon verlassen – auf Turnieren gibt er dann alles.
Jedoch ist der Rappe kein Pferd, das einfach zu reiten ist. Er reagierte anfangs sogar erschrocken auf den Sattel und es kostete uns viel Geduld, Nerven und Zeit, um den Hengst daran zu gewöhnen. Wir schieben diese Angst auf seine Vergangenheit, was mit ihm passiert ist wissen wir nicht. Daran, das Pferd zu reiten, war nicht einmal zu denken und es stand die Frage offen, ob es jemals möglich sein würde, dem Pferd auch nur einen Sattel auf den Rücken zu legen. Mit viel Einfühlungsvermögen haben wir es schließlich doch geschafft, und heute kann man sich kaum vorstellen, dass dieser Hengst jemals ein Problem damit gehabt hatte.
Diesen Rappen zu reiten ist etwas, das sich niemand leicht vorstellen oder gar auf die leichte Schulter nehmen sollte! Einfach mal so draufsetzen und gucken ist nicht, denn Damon entscheidet, wer auf seinen Rücken kommt und wer nicht! Mag er eine Person nicht oder misstraut er ihr sogar, kann man diesen Gedanken gleich wieder verwerfen. Hat der Hengst jedoch einmal beschlossen, den Menschen auf seinen Rücken zu lassen, geht es gleich mit dem Testen weiter: Schafft der Reiter es, die ersten Runden im Sattel zu bleiben, entwickelt Damon schon mal Respekt für ihn – und das ist etwas, das für den Hengst wirklich ungewohnt ist! Die ersten Runden sind auch die schwierigsten, denn Damon widersetzt sich allen Hilfen, reagiert auf nichts und stürmt wie der Teufel im Viereck oder auf dem Platz herum. Da hilft nur sitzen bleiben und ihn nicht davon abhalten! Blieb der Reiter im Sattel, hat er gewonnen. Allerdings ist Damon nur bei neuen Menschen/Reitern so. Kennt er jemanden bereits und wurde er von diesem schon mehrmals geritten, lässt er seine „Testrunden“ sein und lässt sich sogar ganz gut an die Hilfen stellen, vorausgesetzt natürlich, der Reiter weiß, wie er mit ihm umgehen muss, denn trotz seines extremen Charakters ist Damon sensibel. Er verabscheut die Gerte, also sollte diese am besten weggelassen werden! (Noch etwas, das wir auf seine Vergangenheit schieben, aber vielleicht ist es auch einfach nur Teil seines natürlichen Charakters und nichts, was sich in seiner Vergangenheit ereignet hat.) Er ist sehr feinfühlig und so sollte er auch behandelt werden! Abgesehen von diesen Eigenheiten ist Damon ein Pferd, das ein ungeheures Potenzial aufweist: Er hat wunderschöne Gänge, und seine größte Leidenschaft ist das Springen. Kein Hindernis ist ihm zu hoch oder zu weit. Beim Springen entspannt er und niemand sollte ihn dabei stören. Er arbeitet konzentriert und anmutig, doch wenn Stuten in der Nähe sind, ist das alles gelaufen! Da hilft nur noch eins: Im Sattel bleiben und bei der nächstbesten Gelegenheit abspringen, denn so oder so, irgendwann fliegt man, egal wie gut man reitet! Die Stute(n) sollte(n) dann schleunigst weggebracht werden, erst dann beruhigt sich Damon wieder.
Auf Turnieren ist der Hengst überraschend ruhig und routiniert. Er hat nur eins im Kopf: Er will der Beste sein und gewinnen, koste es, was es wolle! Und diese Hektik steht ihm ziemlich oft selbst im Weg, da hilft ihm sein Potenzial auch nichts mehr.
Das Verladen ist ein ziemliches Problem, es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Das Beste ist, wenn man ihn allein fahren lässt, denn so stellt man sicher, dass er kein anderes Pferd in diesen engen Räumen verletzt.
Ausritte ins Gelände sind eher schwierig, und einfach mal die Seele baumeln lassen kann man vergessen. Damon liebt diese Ausritte zwar, denn er läuft für sein Leben gern, aber im Gelände ist der Hengst sehr schwer zu kontrollieren und ihn an die Hilfen zu stellen ist wirklich nicht einfach. Es ist wieder eine Sache des Vertrauens. Auch wenn er im Gelände seine temperamentvolle Art kaum selbst zügeln kann, wird er es zumindest versuchen, um seinen Reiter zufrieden zu machen, sofern er diesen mag und schätzt.
Wurde der Rappe einmal so richtig ausgepowert, kann man ihn auch bedenkenlos in die Box stellen – wo er jedoch nicht allzu lange drin bleiben sollte. Ansonsten ist er lieber auf der Weide, enge Räume hasst er.
Tiere mag Damon nicht. Er akzeptiert seine eigenen Artgenossen und mehr sollte man da auch nicht von ihm erwarten.
Auf der Weide ist er (wie auch anfangs bei den Reitern) sehr dominant. Er will der Leithengst sein und kämpft auch darum. Hat er es jedoch mal geschafft, wacht er gut über seine Herde, passt auf sie auf und entspannt daher auch eher selten.
Das Putzen ist eine Frage seiner Laune. Wenn Damon einen guten Tag hat, genießt er es wirklich, ansonsten sollte man dafür sorgen, dass es nicht länger dauert als unbedingt nötig.
Trotz des schwierigen Charakters ist Damon eigentlich ein tolles Pferd. Er ist nicht bösartig, auch wenn es oft so aussieht. Er will einfach nur verstanden und geschätzt werden, und wenn er spürt, dass genau das bei seinen Menschen der Fall ist, bedankt er sich dafür mit seinem Vertrauen, seinem Respekt und seiner Verlässlichkeit.


Stall + Weide
Stall

Privatzuchtstall Meiningen (300,-)

Weide Meiningens Weide


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