Name
Lichtbringer
Alter
7 Jahre
Rasse
Haflinger
Farbe
Lichtfuchs
Stockmaß 147 cm
Wert
v €
Geschlecht
Hengst

Bild (c) by Fee Fotographie, http://kleemann.moorwiesen.de/fee-fotografie.html


Besitzer
Reitbeteiligung
Zoey
Keiner
Pfleger Bereiter
Keiner Keiner
Turnierreiter
Keiner


Charakter
Lichtbringer kam als Fünfjähriger von einer privaten Zucht zu uns, nachdem sein Vorbesitzer der Meinung war, er könne nichts mit dem frechen Haflingerhengst anfangen. Tatsächlich ist der Umgang mit dem Lichtfuchs nicht immer einfach: Er liebt es unheimlich, Schabernack zu treiben und Unruhe zu stiften.
Billy ist ein kleiner Spaßvogel, ständig denkt er sich neuen Unfug aus. Er weiß, wie er seine Herde oder eine, für ihn langweilige, Ausritt-Gesellschaft so richtig aufmischen kann. Am liebsten klaut der Haflinger Bürsten oder versetzt denen, die in seiner Reichweite stehen, einen gekonnten Stoß in den Hintern, so dass diese gern mal ein kurzweiliges Problem mit ihrem Gleichgewicht bekommen. Jene, die besonders ungünstig gestanden haben oder allgemein unsicher auf den Beinen sind, machen da schon mal gern Bekanntschaft mit dem Boden.

Auch so ist der hübsche Lichtfuchs nicht gerade das, was man als „einfach“ bezeichnen würde. Wann immer er die Gelegenheit bekommt, stänkert er herum. Fremde interessieren ihn übrigens kein Stück, da ist es schwer, überhaupt mal seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Beim Putzen muss der Mensch immer auf der Hut sein, denn ein unachtsamer Moment könnte reichen, dass eine Bürste verschwindet oder Billy sich einfach mal blitzschnell umdreht und einen auf den Boden befördert. Beim Satteln hält er nicht still, der Trense weicht er aus, und auch so muss man einige Zeit einrechnen, bis man Billy fertigbekommen hat.
Doch hat man es endlich mal geschafft, wendet sich das Blatt plötzlich: Unter dem Sattel stellt er automatisch auf Arbeitsmodus, er arbeitet gut mit und versucht, seinem Reiter um jeden Preis zu gefallen. Nur wenn dieser abgelenkt, unaufmerksam oder seiner Meinung nach zu nachlässig reitet, stellt Lichtbringer sich wieder stur. Dann bleibt er stehen oder rennt einfach mal kopflos bockend über den Platz, reißt auch schon mal alles nieder, was ihm im Weg ist, und dabei ist es egal ob Mensch oder toter Gegenstand. Er hat einiges auf dem Kasten, und er erwartet automatisch von denjenigen, die ihn reiten, dass sie das ebenfalls haben.
Seine besondere Leidenschaft ist das Springen, wie wir sofort herausfinden durften: Billy springt, wann immer er kann, ist dabei schnell und genau, verschätzt sich kaum mal in der Distanz und man merkt einfach, wie viel Spaß er hat. Er hat einen leichten Energieüberschuss, daher muss er anfangs gut warmgeritten und manchmal auch gebremst werden.
Für die Dressur hat er ebenfalls einiges an Potenzial und auch hier gibt er sich Mühe, aber man merkt, dass ihn diese Aufgaben und Lektionen eher langweilen. Doch mit dem richtigen Reiter, der das Ganze etwas abwechslungsreich und spannend gestaltet, taut er auch im Viereck auf und ist für Bestleistungen bereit.
Im Gelände ist der Hübsche relativ zuverlässig. Bis zur leichten Klasse hat er auch Potenzial für die Vielseitigkeit. Allerdings hat Billy neben dem Scherzkeks-Gehabe noch ein paar andere Macken: Erst einmal hasst er kaltes Wetter, an diesen Tagen geht er nur unter Protest und mit dicker Decke raus. Am liebsten bleibt er da in seiner warmen, behaglichen Box, wo er sogar gern mal rumkuschelt. Außerdem hat er eine Wahnsinnsangst vor pfeifendem Wind. Sobald das der Fall ist, dreht er irgendwie durch und lässt sich auch nicht mehr so leicht beruhigen. Da hilft einfach nur gut zureden und hoffen, dass er möglichst bald wieder runterkommt. Meistens dauert das aber nicht allzu lange, zumindest nicht bei Menschen, die er gut kennt und denen er vertraut.

Auf der Weide ist Lichtbringer sehr anstrengend. Er muss immer den Macho raushängen lassen, ärgert die schwächeren Pferde und vertreibt sie von den Unterständen oder den Tränken, ganz nach dem Motto: „Wenn ich komme und Hunger oder Durst habe, habt ihr anderen Normalsterblichen hier nichts zu suchen!“ Die anderen Pferde haben Respekt vor ihm, nur ab und an bietet ihm ein anderer Hengst die Stirn, und bei der darauf folgenden Auseinandersetzung kann schon mal die eine oder andere Schramme entstehen. Billy ist jetzt zwar nicht das, was man als „verfressen“ bezeichnen würde, doch lässt er sich Leckerbissen nie entgehen. Besonders die saftigsten Gräser versucht er für sich einzuheimsen. Was er liebt, ist Rote Beete, was ihn natürlich bestechlich macht.

Übrigens ist sich Billy auch sehr über seine Männlichkeit bewusst - und nicht zuletzt stolz drauf. Sind Stuten in der Nähe, imponiert er ihnen und zeigt sich von seiner Schokoladenseite. Er lässt sich gern von ihnen ablenken, bleibt aber dabei ruhig und lässt sich auch schnell wieder daran erinnern, dass er eigentlich etwas anderes zu tun hat.

Im Großen und Ganzen ist Lichtbringer ein Pony, mit dem es einem niemals langweilig wird. Mit seinen Eigenheiten muss man halt einfach umzugehen wissen, aber wer sich auf ihn einlässt, merkt bald, dass hinter der „arroganten“ Fassade ein wirklich liebenswertes Kerlchen schlummert, das für seinen Menschen alles tun würde und dem es wichtig ist, gemocht zu werden.

Allele: ee/Aa/ff


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